Sparpakete
Da fällt die Entscheidung
wirklich schwer. Nicht so sehr zwischen den
angebotenen Update-Optionen. Wohl aber bei der Frage,
ob und in welchem Maße das anbietende Unternehmen als
professionell zu betrachten ist.
meinJOUNGSTERvz

Also: Nicht mogeln, wenn Sie mal wieder im
Buzzwordmainstream mit schwimmen wollen. Jedenfalls
nicht all zu dolle...
Help!
Sie kennen ihn gewiss auch, den unausweichlichen Ruf Paul Mc Cartneys auf einer dieser alten Beatles-LPs. Und auch den unausweichlichen Ruf Ihres Selbst angesichts eines neuen, unerwarteten Computerproblems ist Ihnen sicher bestens bekannt. Aber kennen Sie auch die Symbiose aus beidem?
Die Programmierer von iSquint haben zusammengefügt, was zusammen gehört, und zwar in dem Hilfe-Menü Ihres Programms:

Hoffentlich ist diese Verwertung geistigen Eigentums
Dritter nicht ein Copyright-Verstoß, dann das würde
bei einem Beatlessong gewiss teurer als die Shareware
erlaubt.
Service
Gerade komme ich von so einem Situationskomiker. Er betreibt einen kleinen SchreibwarenLottoZeitschriftenPostannahmestelle-Laden, den er mit mit noch kleineren Plakaten dekoriert hat, die seine „Stimmungsdisko - Musik für jede Feier“ bewerben. Überlebenskampf statt Hartz IV ist kaum anschaulicher zu dokumentieren.
Der angegraute Endvierziger mit Beatnickfrisur nahm heute für mich ein Paket entgegen. Auslandsversand. Er klebte und scannte und kassierte. Und dann machte ich den Fehler, zu fragen: „Geht das eigentlich per Luftpost?“
Nein, ging es nicht. Sollte es aber. Blöder Fehler. „Können wir die Luftpost nach buchen?“, fragte ich. Zweiter blöder Fehler, denn das ging natürlich auch nicht. Stattdessen erntete ich die Aussage. „Da kann ich jetzt nichts mehr machen.“ Aha. Und – dritte blöder Fehler – das sah ich nicht ein.
Hätte ich aber besser sollen. Denn jetzt drehte die Stimmungsdisko von Peter Kraus dem hartzigen gleich richtig auf. „Sie haben mir nicht gesagt, dass sie das per Luftpost verschicken wollen“, ranzte es von hinter dem Tresen. Und legte nach: „Sie haben ja sogar noch gefragt, wie lange es braucht, das Paket.“
„Gefragt habe ich, nachdem ich bezahlt habe. Allerdings hätten Sie auch fragen können, wie ich versenden möchte, schließlich bieten Sie hier einen Service an...“ – weiter kam ich nicht, denn Meister Hitzig brüllte mir quer durch den Satz: „Ich biete hier gar nichts an!“
Dem ist nicht zu widersprechen.
Scharlatane
Interessant finde ich
allerdings die Zusammenstellung:
„Harry Hirsch“ - der rasende Reporter von
Otto ist gewiss nicht da zu verorten, wo sich
Wortgruppen finden wie
„Ehre und Stolz“ - solches Vokabular
gehört in Ecken, in denen ich gewiss nicht beheimatet
bin.
„oberflächliche-dienst.leistungen“ - ist
freundlich interpretiert eine interessante Variation
des allgemeingebräuchlichen Schriftdeutschs
„Ängstliche -schäfchen“ - ist noch so ein
orthographisches Schmankerl
Und in Summe?
Ist das eine auf Provokation getrimmte Spam-Mail, die
im ungünstigsten Fall in ihren Gifs irgendwelchen
Code integriert hat, der aus „Ängstliche
-schäfchen“ nach ihrem Doppelklick „dumme
Schäfchen“ macht.
Menschenfreundliche Elektrohelferlein
Ich liebe Computer, die mir zeigen, dass ich auch als
älterer Mensch doch noch nicht völlig auf das
Abstellgleis gehöre, wenn ich nur die Augen offen
halte. Und Sie?
Starrer Stand-Art
Das nächste Mal sollte allerdings jemand daran
denken, die automatische Silbentrennung
auszuschalten. Sonst sorgt die Umsicht des Verfassers
für ungewollte Aussagestärke.
(PS: Es heißt übrigens auch nicht Stand-Art-Lösung.
Und Stand-up war das mit der Comedy ;-)
Falscher Ansatz
Was mir dazu noch einfällt? So viel, dass ich der
Lesefreundlichkeit Halber besser schreibe: „No
comment (weil selbsterklärend)!“
Passwort Assofuck
Ich frage mich nur, woher mich dieser wildfremde
Server so gut kannte...?
Spammeister
Zeit, den Postfilter neu zu justieren...
Mit uns können Sie zählen...
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Na? Und schon schmunzelt es sich wieder ein bisschen
leichter, gell?


















