Red Alert

Wenn 92% Batterieladung für einen Alarm sorgen, wie
viele Sekunden bleiben mir dann wohl bei nur noch 10
Proz
ynamreG
Rechts vor links in der Schriftlichkeit ist dagegen nur bedingt hilfreich. Das gilt besonders, wenn die Schreibrichtung von links nach rechts verläuft – wie zum Beispiel beim Deutschen.
Wenn nun jemand schnell tippen kann und die Eintragsfelder mit Tabs durcheilt, bekommt Apples Kontaktverwaltungsprogramm „Adressbuch“ ganz fix Probleme. Es nimmt zwar die Zeichen in der richtigen Reihenfolge entgegen, aber dann...
... ändert es ungefragt und unbestätigt die
Schreibrichtung. Das sieht drollig aus und ist auch
sonst hervorragend unnütz. Jedenfalls fast. Denn ohne
jenen Unsinn hätte es ja diesen Eintrag nicht
gegeben.
Danke :-/
Scharlatane
Interessant finde ich
allerdings die Zusammenstellung:
„Harry Hirsch“ - der rasende Reporter von
Otto ist gewiss nicht da zu verorten, wo sich
Wortgruppen finden wie
„Ehre und Stolz“ - solches Vokabular
gehört in Ecken, in denen ich gewiss nicht beheimatet
bin.
„oberflächliche-dienst.leistungen“ - ist
freundlich interpretiert eine interessante Variation
des allgemeingebräuchlichen Schriftdeutschs
„Ängstliche -schäfchen“ - ist noch so ein
orthographisches Schmankerl
Und in Summe?
Ist das eine auf Provokation getrimmte Spam-Mail, die
im ungünstigsten Fall in ihren Gifs irgendwelchen
Code integriert hat, der aus „Ängstliche
-schäfchen“ nach ihrem Doppelklick „dumme
Schäfchen“ macht.
Spammeister
Zeit, den Postfilter neu zu justieren...
Große Nachfrage
Welche Dimension „beliebt“ anzunehmen vermag, zeigt dieser Screenshot:
527 Stunden Download-Zeit für 17,2 MB ist
beeindruckend üppig.
Möglicherweise sollte der ein oder andere
Mirror-Server mal seine www-Anbindung überprüfen. Bis
dahin aber einvernehmlich: Staunen.
Made for a Mac
Glücklicher Shandy!
Er lebt nicht heutigentags, und findet sich daher
auch nicht beim Öffnen des Handbuchs seines neuen
Computers mit so erstaunlichen und impliziert
weitsichtigen Mitteilungen konfrontiert wie jener,
die gerade mein Verhältnis zu meiner eigenen
Elternschaft auf einen völlig neuen Erlebnishorizont
katapultierte:
Made for a Mac:
Schlau gemacht, Mama und Papa.
Blöd nur, dass meine Eltern da nicht auch gleich die
Initialzündung zur Produktion des in Ihnen intuitiv
beheimateten Alurechners hatten.
Oder müssten sich bloß die ersten Zeilen des
iMac-Handbuchs selbstreflektorisch lesen wie:
„Ich wünschte, entweder Steve Jobs oder sein
Webertexter...“
Happy together
Step 1: An die Gier
appellieren und Erhebendes verheißen.
Step 2: Die
aufsteigende innere Wärme artikulieren, damit's
keiner verpasst.
Und da sag noch mal
einer, das Leben mit Computern sei gefühllos...
Money
Grab me,
if you can: Apple goes Windows, while money goes
money.
Immerhin wird man
mehrfach belohnt:
- Mit jeder Menge Irritation.
- Mit jeder Menge Links zu jeder Menge
Ausgabe-Optionen (auf dem Bild getilgt).
- Mit der Erkenntnis, dass hier jemand von "money" zu
"money" transferieren will.
- Mit der Erkenntnis, dass Domain-Grabber mit Windows
arbeiten.
Oder warum sonst fotografiert einer ein
Kopier-Fenster im klassischen Win-Look, um Mac-User
zu beeindrucken?
Probably maybe
Auch einen grundsätzlichen Realitätssinn weiß ich sehr zu schätzen, insbesondere im Umfeld von Computern, der Maschine gewordenen relativen Zuverlässigkeit.
Ein liebenswertes Beispiel hierfür lieferte mir jüngst dieser nette Installations-Hinweis:

(no
comment)
Probably maybe was all,
was ich feststellen konnte. Denn die Software läuft
tatsächlich nicht. Merci für den Lacher.
Ich spöttel doch gar nicht
Davon gibt es bekanntlich zwei Sorten. Die einen sind Windows-Rechner. Die anderen funktionieren.
Das dieses wirklich so ist, zeigt die Installation der Treiber-Software von der mitgelieferten CD. Beim Mac geht das so: CD einlegen, Installationsprogramm startet automatisch, Dialogfelder bestätigen, Installationsfortschritt beobachten, "Beenden" bestätigen, fertig.
Auch Windows kann das: CD einlegen. Autostart abwarten. Abwarten. Warten. War da was? Richtig. Explorer öffnen, Laufwerk E anklicken, CD Inhalt anzeigen lassen, "setup.exe" vermissen, "autostart.exe" suchen, "install.exe" finden, doppelklicken, Dialogfelder bestätigen, Installationsfortschritt beobachten, Installationsfortschritt beobachten, Installationsfortschritt beobachten, Installationsfortschritt beobachten, "Beenden" abwarten, warten, warten - "Bitte starten Sie Ihren Computer neu, damit einige Dateien gelöscht werden können und die Installation abgeschlossen werden kann."
Aber eigentlich hätte man es vorher wissen können: Die Kurzanleitung stellt die Installations-Prozesse nebeneinander dar. Der feine Unterschied ist ein rot umrahmter Kasten ganz am Ende der Windows-Darstellung: "Wenn dieser Bildschrim nicht angezeigt wird, lesen Sie im letzten Abschnitt die Informationen unter Fehlerbehebung."

Fehlerwarnung:
Exklusiv für Windows.
Dürfte ich mal?
Toll sind auch Apple Macs. Und das schöne an neuen Macs ist, dass sie "build to order" sind, also erst nach der Bestellung gebaut werden. Dumm nur, wenn das Modell gerade auf den Markt gekommen ist. Dann kann die Auslieferung dauern.
Macht nichts.
Ein guter Online-Shop informiert den Kunden ja gerne:
- JA, man habe die Bestellung engegen genommen.
- JA, man wisse, dass ein Gerät auf diesen Namen bestellt sei.
- JA, das Gerät werde in den kommenden Tagen gefertigt.
- JA, das Gerät sei schon gefertigt.
- NEIN, zuerst würden die Shops des Herstellers beliefert, NEIN, dann würden Dedicated Partner Shops beliefert, NEIN, es könne wirklich nicht mehr lange dauern, NEIN, drei Monate seien wirklich keine lange Zeit, NEIN, das Gerät sei fast schon da, NEIN, nicht morgen, NEIN, in drei Wochen. Eventuell.
Seit drei Wochen allerdings hat sich der Mac schon bezahlt gemacht: Durch Belastung der Kreditkarte. Ein Geschäftsmodell nach meinem Geschmack: Bestellung annehmen, inkassieren und dann – mal sehen.
Also führe ich das ab sofort auch für meine Kundenbeziehungen ein und fordere Sie auf: Teilen Sie mir ihre Kreditkartennummer mit! Ich belaste Ihr Konto dann mit den üblichen Summen, da wir sicher irgendwann zusammen arbeiten. Und Sie brauchen im Ernstfall nicht mal mehr bestellen: Gute PR braucht selbstverständlich jeder.
Die Welt steht Kopf
mit ... -
Kreditkarten.
Schlampenkram
Benutzen Sie Windows XP? Muss doch gar nicht sein.
Neun einfache Schritte führen Sie leicht und schnell zum Ziel:
- Klicken Sie einfach auf "Start" und
- Öffnen Sie die Systemsteuerung.
- Wählen Sie das Menü "Anzeige".
- Klicken Sie auf den Reiter "Darstellung".
- Hinter dessen Schaltfläche "Effekte" finden Sie leicht zu erkennen:
- "Folgende Methode zum Kantenglätten von Bildschirmschriftarten verwenden."
- Aktivieren Sie das Kästchen und
- wählen Sie aus dem darunter liegenden Aufklapp-Menü "Clear Type".
- Nu gukken se noch ma - ... - Und?
Schlampenkram? Nö, nö. Da fehlt nur ein Detail:
Eindeutig: Alles im grünen Bereich.


















